1. Männer

FC Saalfeld mit Heimniederlage gegen Tabellenführer

FC Saalfeld vs. FSV Gera-Westvororte: 0:2 ( 0:0 )


Mit einer Revanche für die Hinspielniederlage wurde es für die Einheimischen in dieser Partie vor über 100 Zuschauern leider nichts, obwohl man sich viel vorgenommen hatte. Auf dem gut präparierten Lok Sportplatz begann die Heimelf mit viel Druck und hatte nach fünf Minuten eine sehr gute Möglichkeit in Führung zu gehen, die die Gäste aber mit etwas Glück schadlos überstanden. Erst nach zwanzig Minuten kamen die Gäste besser ins Spiel und zeigten dann in einigen Phasen warum sie ganz oben stehen, ohne sich aber große Möglichkeiten zu erarbeiten. Eine ihrer gut vorgetragenen Angriffe brachte zwar die vermeintliche Führung, aber der Schütze stand in einer klaren Abseitsstellung. Bis zur Pause blieb es bei einer leichten Überlegenheit der favorisierten Gäste und der FC versuchte es immer wieder mit langen Bällen über die Außenpositionen, aber die Gästedeckung blieb sehr aufmerksam, sodass kaum Torgefahr vorhanden war. Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe verletzte sich fasst mit dem Pausenpfiff Jan Zeitler und musste durch Edgars Omeljanenko ersetzt werden, was dann im folgenden zweiten Spielabschnitt doch etwas zum Bruch im FC Spiel führte, obwohl der Eingewechselte keinesfalls enttäuschte. Überhaupt muss man feststellen, das die Mannschaft gegenwärtig nicht die Leistung abrufen kann, wozu sie fähig ist und was sie vor Wochen noch bewies. Dazu gehören auch immer wieder Abwehrfehler, so wie beim Führungstreffer der Gäste in der 54. Minute. Eine Ecke von der linken Seite, überhaupt waren Standards eine große Stärke des FSV, erreichte Sanneh am langen Pfosten, der ungehindert Einnetzen konnte, obwohl ein FC Abwehrspieler daneben stand. Dieser vermeidbare Gegentreffer führte zu weiteren Unsicherheiten, obwohl man der Mannschaft das Bemühen nicht absprechen kann, aber im Spiel nach vorn fehlten die Ideen und man entwickelte zu wenig Druck. Der drittschlechteste Angriff der Staffel 1 war in der umsichtigen und starken Gästeabwehr gut aufgehoben. Bezeichnend für die gute Abwehrleistung des Spitzenreiters war auch, dass ihr Torwart Bierbaum, der ohne Aufwärmung mit dem Anpfiff ins Tor musste, seine Vorderleute ihm aber die Arbeit abnahmen, sodass er kaum eingreifen brauchte. In der 80. Minute dann eine erneute Unsicherheit in der FC Abwehr, die Schneider dann zum Endergebnis nutzte. Der Tabellenführer, das muss man feststellen, war insgesamt die bessere Mannschaft, sehr kampfstark und auch homogener und fuhr am Ende verdient mit diesem Dreier nach Hause.

Der FC sollte diese Partie ordentlich analysieren und seine richtigen Schlüsse daraus ziehen und vor allem wieder in der Mannschaft näher zusammen rücken. Dazu hat die Mannschaft jetzt 14 Tage Zeit.

FC Saalfeld: Ruckert, Hutschenreuter, Zeitler (ab 45. Omeljanenko), Rühr (ab 65. Langhammer - GK), Vitolnieks, Brehm, Naumoff, Stake, Weber, Henniger (GK), Burghause (GK).

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