FC Thüringen Weida – FC Saalfeld 3:1 (1:0)
Der FC Saalfeld musste beim Tabellenvierten in Weida die nächste Niederlage hinnehmen, zeigte trotz schwieriger personeller Lage aber über weite Strecken eine ansprechende Leistung. Neben mehreren Ausfällen (u. a. Onyshchenko, Ensenbach, Tzanev, Moiseienko) saßen zudem angeschlagene Akteure wie Kleyla, Hook und Lüdicke zunächst nur auf der Bank. Entsprechend musste das Team erneut stark umgestellt werden.
Weida erwischte einen Blitzstart und ging bereits in der 4. Minute in Führung: Langhoff verwertete eine Hereingabe von links in der Mitte freistehend direkt zum 1:0. Die Gastgeber setzten nach und brachten mit ihrer Angriffswucht die Saalfelder Defensive zunächst mehrfach in Bedrängnis. Vor allem der schnelle Peukert sorgte für viel Betrieb. Ein Lichtblick beim FCS war der junge Julius Kaßner, der in der Abwehr zwei Mal spektakulär klären konnte.
Nach etwa einer Viertelstunde befreiten sich die Gäste vom Druck und setzten selbst gefährliche Konter. In mehreren Szenen (u. a. 9., 20., 27.) wurde es vor dem Weidaer Tor brenzlig, die größte Möglichkeit hatte C. W. Kaldeborn mit einem Heber, den Torwart Soldera gerade noch entschärfen konnte. Auch der Nachschuss von T. Stake (Glückwunsch zum 31.) brachte nichts ein. So ging es mit dem knappen Rückstand in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel hatte Weida mehr Ballbesitz, doch Saalfeld hielt gut dagegen. Dann entschieden zwei Ballverluste im Mittelfeld die Partie: Weida nutzte diese eiskalt. Zunächst erhöhte der eingewechselte Torjäger Lehmann auf 2:0 (63.), später bestrafte Wollnitzke einen weiteren Fehler zum 3:0 (85.). Der FCS gab sich dennoch nicht auf und kam in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Stan Kleyla zum verdienten Ehrentreffer (90.+2).
Durch diese Niederlage und den gleichzeitigen Sieg des Kontrahenten aus Nordhausen kommt es am kommenden Wochenende zum Abstiegsendspiel gegen Nordhausen.
Tore:
1:0 Langhoff (4.)
2:0 Lehmann (63.)
3:0 Wollnitzke (85.)
3:1 S. Kleyla (90+2.)
FC Saalfeld: Kaßner, Aldaeiki, F. Hutschenreuter, Kaldeborn, Brömel (84. Bayer), Hoffmann (55. Hook), Abdulhadi (78. Fehler), Stake, Weber, Henniger, Saeid (67. Kleyla)





