SpVgg Geratal – FC Saalfeld 1:0 (0:0)
Bitterer kann ein Abstiegskampf-Spiel kaum enden: Der FC Saalfeld verliert bei der SpVgg Geratal durch ein spätes Gegentor in der 90.+1 Minute mit 0:1 und verpasst damit einen wichtigen Punktgewinn.
Wie schon im Vorjahr trafen beide Teams in der Schlussphase der Saison im Abstiegskampf aufeinander – diesmal jedoch mit dem unglücklichen Ende für den FCS. Vor 74 Zuschauern sahen die Fans insgesamt eine eher schwache Partie, in der am Ende die glücklichere Mannschaft gewann. Saalfeld war im ersten Durchgang kaum im Spiel und blieb ohne Torschuss, steigerte sich jedoch deutlich nach der Pause – und das, obwohl man rund 30 Minuten in Unterzahl auskommen musste.
Für große Diskussionen sorgte dabei die Rote Karte gegen den Saalfelder Torhüter: Schiedsrichter Blasse zeigte dem Keeper den Platzverweis, obwohl dieser an der Freistoßszene unbeteiligt war und sogar erst nach dem Pfiff das Feld verließ. Nach dieser Entscheidung wirkte der FC plötzlich wacher und mutiger, auch nach vorn. Der Gerataler Keeper wurde nun mehrfach geprüft, während Saalfeld defensiv vieles im Griff hatte. Nur mit dem schnellen Rodney gab es gelegentlich Probleme.
Als sich die Partie bereits Richtung gerechtes Remis bewegte, fiel die Entscheidung im letzten Angriff der Gastgeber: Ein abgefälschter Ball wurde für den eingewechselten jungen Julius Kaßner im Saalfelder Tor unhaltbar. Trotz ordentlicher Leistung in seinem ersten Thüringenliga-Einsatz blieb am Ende nur Enttäuschung.
Damit wird die Lage im Abstiegskampf für den FCS weiter schwieriger – zumal weiterhin unklar ist, wie viele Teams am Saisonende absteigen müssen.
Tor:
1:0 Glatz (90+1.)
FC Saalfeld: Onyshchenko (RK), Kaldeborn ( ab 64.Weber), Rabel, Tzanev ( ab 83. Abdulhadi), Kleyla, Brömel, Hoffmann ( ab 46. Moiseienko), Ensenbach (GK- ab 90+2. Kiriienko ), Hook ( ab 57. Kaßner), Stake,





