SV Borsch 1925 vs. FC Saalfeld
0:1 P. Ensenbach (7.)
Der Sonntagsausflug in die Rhön hat sich für den FC im Kampf gegen den Abstieg gelohnt – nach einer umkämpften Partie stand am Ende ein ganz wichtiger Dreier. In einer ausgesprochen fairen Begegnung vor 250 Zuschauern waren die Gäste von Beginn an hellwach und gaben sofort das Tempo vor. Bereits nach drei Minuten die erste Tormöglichkeit für den FC, doch J. König scheiterte am Keeper der Gastgeber. Besser machte es P. Ensenbach mit einem Distanzschuss aus größerer Entfernung genau in den rechten oberen Winkel – Buberl im SV-Tor war chancenlos. Ein gelungener Auftakt, der den Gästen weitere Sicherheit gab.
Die Gastgeber bemühten sich zwar, fanden aber keine Mittel gegen die spielbeherrschenden Gäste. Dass der erste Torschuss der Einheimischen erst in der 24. Minute fiel, sagt alles. Die folgenden zwei Ecken blieben harmlos. Die Gäste ihrerseits ließen im ersten Spielabschnitt noch zwei gute Möglichkeiten aus (28. und 39.). In der 42. Minute dann die erste gute Gelegenheit für die Gastgeber – wobei Schiedsrichter Hillig übersah, dass der Ball zuvor im Seitenaus gewesen war.
Nach der Pause kamen die Gastgeber mit viel Druck, um das Ergebnis zu korrigieren, blieben aber immer wieder an der FC-Abwehr hängen. Gefährlicher im Angriff blieben die Gäste, die jedoch einige verheißungsvolle Angriffe nicht konsequent zu Ende spielten und in der 64. Minute eine glasklare Möglichkeit zur Führungsausweitung vergaben. Diese Nachlässigkeit wäre um ein Haar bestraft worden: Zunächst hatte der FC Glück, als der Ball bereits im Tor lag – doch eine Abseitsstellung wurde erkannt. Die zweite gute Möglichkeit der Gastgeber entschärfte W. Onyshchenko, als er einen Distanzschuss von Goeb über die Latte lenkte. In der Schlussphase hätten die Gäste das Ergebnis noch verbessern können, doch zwei weitere Riesenchancen blieben ungenutzt. Trotzdem reichte der frühe Treffer, um drei wichtige Punkte aus der Rhön zu entführen – dazu kann man der Mannschaft nur herzlich gratulieren!
FC Saalfeld: Onyshchenko, F. Hutschenreuter, Tzanev, Kleyla, Hoffmann (ab 62. Saeid), Ensenbach, Lüdicke, Hook, Weber, Henniger, König (GK ab 58. Fehler).





