FC Saalfeld – SV BW Büßleben 04 3:2 (1:0)
Der FC Saalfeld hat auch das dritte Spiel in Folge gewonnen – musste gegen den Tabellenletzten SV BW Büßleben 04 am Ende aber noch einmal richtig zittern. Vor 110 Zuschauern setzte sich der FCS mit 3:2 durch, nachdem man bis kurz vor Schluss komfortabel 3:0 geführt hatte.
Schon vor dem Anpfiff war im Saalfelder Lager klar: Das wird kein Selbstläufer. Büßleben hatte zuletzt gegen Spitzenteams aufhorchen lassen und zeigte auch an den Saalewiesen einen mutigen, druckvollen Auftritt. Die Gäste wollten früh überraschen, machten viel Druck und ließen Saalfeld zunächst kaum zur Entfaltung kommen. Doch die FC-Abwehr stand stabil – und dahinter war Keeper Volodymyr Onyshchenko mehrfach zur Stelle. Glück hatte der FCS zudem, als Büßleben in der 11. Minute nur den Pfosten traf.
Saalfeld kam nur sporadisch zu eigenen Angriffen, die aber gefährlich blieben. In der 38. Minute wurde Kapitän Stan Kleyla im Strafraum zu Fall gebracht – den fälligen Elfmeter verwandelte Tom Henniger sicher zum 1:0. Mit dieser eher schmeichelhaften Führung ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild zunächst ähnlich: Büßleben machte Druck, fand aber keinen Weg durch den Saalfelder Abwehrriegel. Der FCS setzte auf Konter – und die saßen. Stan Kleyla nutzte zunächst einen „Zuckerpass“ von Fabian Lüdicke und erhöhte in der 59. Minute auf 2:0. In der 73. Minute setzte sich der Kapitän erneut über links durch und traf aus spitzem Winkel zum scheinbar entscheidenden 3:0.
Doch wer dachte, damit sei alles entschieden, wurde in der Schlussphase eines Besseren belehrt. Büßleben warf alles nach vorn und kam noch zu zwei Treffern: Tschirschky (89.) und Meyer (90+3.) machten es plötzlich wieder ganz eng. Am Ende rettete der FC den Vorsprung über die Zeit und durfte über den nächsten wichtigen Dreier jubeln – während die Gäste trotz starker Leistung erneut ohne Punkte abreisen.
Tore:
1:0 T. Henniger (38., FE)
2:0 S. Kleyla (59.)
3:0 S. Kleyla (73.)
3:1 Tschirschky (89.)
3:2 Meyer (90+3.)
FC Saalfeld: Onyshchenko, F. Hutschenreuter, Kaldeborn, Tzanev (86. Rabel), Kleyla, Fehler (76. Brömel), Ensenbach, Lüdicke, Stake, Henniger, König (67. Abdulhadi)





