Gemeinsam. Einzigartig.

Deutliche Heimniederlage gegen Aufstiegsaspiranten

FC Saalfeld vs. 1. FC Eichsfeld: 0:4 (0:2)

0:1 Wallbraun (8.)

0:2 Wallbraun (36.)

0:3 Sauerbier (48.)

0:4 Sauerbier (63.)

Auch im letzten Spiel der Hinrunde mussten die Gastgeber die Überlegenheit des Aufstiegsaspiranten aus dem Eichsfeld anerkennen. Obwohl die Saalfelder von Beginn an versuchten, ihr Spiel den Gästen aufzudrängen – und dies zunächst sogar gelang, da in den ersten Minuten einige gute Angriffe für Torgefahr sorgten –, verpasste Patrick Hook die wohl beste Möglichkeit nur knapp.

Kurz darauf folgte jedoch die kalte Dusche: Der aktuell beste Eichsfelder Torschütze Wallbraun überwand den Saalfelder Keeper mit einem Heber und brachte die Gäste in Führung. Das Vorhaben der Gastgeber, die ersten zehn Minuten schadlos zu überstehen, war damit gescheitert.

Trotzdem bemühte sich der FC weiter und war dem Ausgleich nahe, als Oleksii Moiseienko Pech hatte und sein Schuss von der Unterkante der Latte wieder ins Feld zurücksprang. Anschließend übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle und erhöhten noch vor der Pause auf 2:0 – zugleich der Halbzeitstand.

Auch im zweiten Spielabschnitt waren die Gäste die klar bessere und dominierende Mannschaft. Sie erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, profitierten jedoch zunächst von einem kapitalen Abspielfehler der Gastgeber, der das 3:0 ermöglichte. Danach waren die Messen gelesen, und erneut war es Sauerbier, der mit seinem zweiten Treffer das 4:0-Endergebnis herstellte.

Die Gastgeber blieben in dieser zweiten Halbzeit nahezu chancenlos und beenden die Hinserie voraussichtlich auf dem zwölften Tabellenplatz. Zwar bedeutet dies gegenüber dem Vorjahr einen Punkt mehr, dennoch ist die Zwischenbilanz insgesamt unbefriedigend.

Bis Ende Februar bleibt nun Zeit, die Halbserie auszuwerten und die richtigen Schlüsse zu ziehen, damit das Abstiegsgespenst in der Rückrunde möglichst schnell vertrieben wird. Die Mannschaft besitzt durchaus das Potenzial für die Thüringenliga, doch es muss von allen Akteuren alles getan werden, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Möglicherweise sollte auch über externe Verstärkungen nachgedacht werden – ohne diese kommt kaum ein Verein langfristig aus. Die höchste Spielklasse Thüringens sollte man nicht leichtfertig aus der Hand geben.

FC Saalfeld: Onyshchenko, F. Hutschenreuter, Kaldeborn, Tzanev (GK / ab 81. Petter), Hoffmann (GK / ab 90.+3 Radermacher), Ensenbach, Hook (ab 67. Abdulhadi), Stake, Moiseienko, Henniger, Saeid.

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