Gemeinsam. Einzigartig.

Bitteres Pokalaus im abendlichen Glutofen an den Saalewiesen

FC Saalfeld vs. BSG Wismut Gera 4:5 n.E.

Vor einer guten Kulisse bei extremen äußeren Bedingungen wollte unsere Mannschaft endlich den Bock gegen Wismut umstoßen und als Sieger vom Platz gehen. Leider hatte jedoch Geras bester Mann, Torhüter Christoph Haase, einige starke Argumente dagegen.

Die Partie begann beidseitig kontrolliert und abwartend. Nach etwa zehn Minuten hatte die Heimelf erste Annäherungen mit drei Ecken in Folge, bei denen am Ende Stan Kleyla zum Abschluss kam, jedoch keine echte Torgefahr entstand. Die Gäste hatten ihre erste Gelegenheit nach rund einer Viertelstunde, ansonsten spielte sich das Pokalspiel zunächst vor allem im Mittelfeld ab.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bekam Gera mehr Zugriff und Präzision ins Spiel, sodass Carl Werner Kaldeborn, der aus einer sehr starken Defensive herausragte, zweimal in höchster Not klären musste. Mit einem sehenswerten Schuss aus gut dreißig Metern zeigte Gera-Kapitän Florian Schubert dann seine Klasse und stellte auf 0:1 für sein Team. Dies war jedoch offenbar das richtige Signal für die Heimmannschaft, die nun mehrere verheißungsvolle Szenen über die Außenbahnen kreierte. Folgerichtig fiel kurz vor dem Pausenpfiff der verdiente Ausgleich: Tim Stake erkämpfte sich über die linke Seite den Ball und brachte ihn in den Strafraum, wo der völlig freie Ahmed Said zum viel umjubelten 1:1 vollendete. Damit ging es in die Halbzeitpause, in der unser langjähriger Abwehrstratege und Kapitän Paul Burghause für seine Verdienste geehrt und verabschiedet wurde. Zudem verabschiedeten wir unseren Sportamtsleiter Thomas Säuberlich – vielen Dank für 21 Jahre im Dienste des Saalfelder Sports! Gleichzeitig durften wir seine Nachfolgerin Anja Volkmar herzlich willkommen heißen.

Die zweite Halbzeit sah eine dominantere Heimelf. Bei den Gästen war mit zunehmender Spielzeit zu spüren, dass die Kräfte schwanden. Ein gefährlicher Standard von Kaldeborn, eine Großchance von Kleyla nach Vorarbeit von Moiseienko und in der 55. Minute die Gelegenheit für Stake zum Führungstreffer ließen die Fans hoffen, doch es fehlte jeweils die letzte Konsequenz im Abschluss.

Nach einigen Standards der Gäste verflachte die Partie etwas und beiden Teams fehlte die Präzision im Angriffsspiel. Da im Pokal jedoch ein Sieger ermittelt werden muss, ging es in die Verlängerung. Dort hatte der FCS die gefährlicheren Aktionen, doch die frischen Kräfte Hook und Abdulhadi konnten gute Möglichkeiten nicht nutzen. Kurz vor Ende hatte Abdulhadi nach einem tiefen Ball die größte Gelegenheit, doch der überragende Haase im Gästetor kratzte den Ball um den Pfosten.

Auf der Gegenseite hielt Onyshchenko im Saalfelder Tor ebenfalls zweimal stark, als beide Teams den Lucky Punch suchten. Nach 120 Minuten stand es jedoch wie in der Vorwoche 1:1 und das Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen. Dort zeigte sich Gera eiskalt und Keeper Haase blieb gleich zweimal Sieger im Duell mit den Saalfelder Schützen. Damit zieht Wismut in die nächste Runde ein – für unsere Elf bleibt die bittere Erkenntnis, dass an diesem Abend das glücklichere Team gewann.

Ein großer Wermutstropfen war zudem das verletzungsbedingte Ausscheiden von Hutschenreuter kurz vor dem Ende, als er sich bei einer starken Rettungsaktion den Fuß verdrehte. Gute Besserung an unseren Hutsche!

Bilder: Jens Christiansen

Verfasser:

Nützliche Links

DFB Doppelpass

Kinder stark machen

Sponsoren

Themen dieses Artikels

Diesen Artikel teilen:

Weitere News

Nach oben scrollen

Newsletter

Lass Dir Deine FCS-News regelmäßigen ins Postfach kicken.